Mobile Internet Flatrate

Angesichts der letzten Jahrzehnte haben sich in den Bereichen Technik und Telekommunikation unglaubliche Fortschritte ergeben. Die ersten Mobiltelefone waren mehr oder weniger Schlagknüppel mit Antennen. Von manchen wurden sie auch liebevoll mit Wörtern wie „Tele-Knochen“ bezeichnet.

Zwischen diesen Modellen und den heutigen Handys liegen Welten. Ausgestattet mit diversen Zusatzfunktionen wie Digitalkameras, Touchscreen und dem Internet für unterwegs, gleichen viele Geräte eher einer tragbaren Multimedia-Anlage. In Bezug auf das mobile Internet bieten Handys Vorteile, besitzen jedoch auch Nachteile. Zu letzteren gehören für den Ottonormalverdiener die monatlichen Tarifkosten, die für die Internetnutzung fällig werden.

Zudem ist die kabellose Verbindung, die in der Regel durch UMTS oder GPRS hergestellt wird, teilweise sehr langsam und das Downloaden von größeren Dateien nimmt mehrere Stunden in Anspruch. Außerdem ist der kleine Bildschirm für ältere Personen öfters ein Problem, da die winzigen Internetseiten von ihnen einfach nicht gelesen werden können. Allerdings wird das Mobiltelefon durch die Kompaktheit und geringe Größe wirklich transportabel und kann somit überall hin mitgenommen werden.

Anders sieht es bei den Note- beziehungsweise Netbooks aus: Mit ihrer Größe und Gewichten von ca. 2 Kilo oder mehr, ist die Mobilität stark eingeschränkt. Allerdings gestalten Bildschirm und Tastatur die Benutzung erheblich komfortabler.

Doch mit dem Kauf eines Notebooks ist dem Nutzer das mobile Internet noch nicht sicher. Er benötigt fast immer einen Surf-Stick, den er entweder im Geschäft kaufen kann oder beim Abschluss eines Vertrages erhält. Dieser muss in der Regel nur noch angeschlossen werden (per USB-Schnittstelle) und der Kunde kann im mobilen Web surfen. Besitzt er eine Wireless-Lan-Verbindung (beispielsweise in den eigenen 4 Wänden) genügt dieser Stick.

Will er jedoch auch in der Öffentlichkeit online gehen, muss er zunächst einen Vertrag abschließen, um anschließend per UMTS-Stick und UMTS-System oder dem etwas älteren GPRS-System ins Internet zu gelangen. Bei den meisten UMTS-Sticks ist eine monatliche Flatrate im Angebot enthalten.

Die Alternative lautet, ähnlich wie bei den Handys, die Bezahlung per Prepaid-Verfahren. Hierbei muss der Kunde vor der Internetnutzung sein Konto bei den entsprechenden Anbietern aufladen, um dieses dann zu verbrauchen.